Das Nationale Krisenzentrum (NCCN) startete am 21. April 2026 die Kampagne "Gemeinsam Vorbereitet" – ein vierjähriges nationales Programm, um belgische Familien widerstandsfähiger in Notfallsituationen zu machen. Stromausfälle, Überschwemmungen, Gaslecks – Notfälle treten häufiger auf, als man denkt. Allein im Jahr 2025 verschickte die Regierung über BE-Alert während Krisenszenarien mehr als 2 Millionen SMS.
Die Botschaft der Regierung ist klar: Sei 72 Stunden lang autark. Aber was bedeutet das konkret? Was gehört in ein Notfallpaket, und wo fängt man an?
Warum die Regierung ein Notfallpaket empfiehlt
Wenn ein Notfall eintritt, sind die Rettungsdienste nicht immer sofort verfügbar. Je länger Sie und Ihre Familie sich selbst helfen können, desto mehr Raum bleibt den Helfern, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die es wirklich brauchen.
Das Krisenzentrum empfiehlt jedem, ein Notfallpaket zusammenzustellen, mit dem man mindestens 3 Tage (72 Stunden) selbstständig auskommt – ohne Strom, Leitungswasser, Internet oder Gas.
Das klingt vielleicht groß, aber in der Praxis handelt es sich um eine begrenzte Anzahl gezielter Gegenstände.
Die offizielle Checkliste: Was gehört in ein Notfallpaket?
Das Krisenzentrum unterscheidet zwischen zwei Teilen: einer schnellen Tasche, die man bei Evakuierung mitnehmen kann, und einem Notvorrat zu Hause für den Fall, dass man Schutz suchen muss.
🎒 Die Evakuierungstasche (bei Abreise mitnehmen)
- Ausweisdokumente – Kopien von Personalausweisen, Versicherungen, medizinische Informationen
- Bargeld – Geldautomaten und Zahlungsterminals können ausfallen
- Grundausstattung Apotheke – Pflaster, Verband, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel
- Notwendige Medikamente – für sich selbst oder Familienmitglieder
- Taschenlampe + Batterien
- Stift und Papier
- Liste wichtiger Telefonnummern
🏠 Das Heimpaket (für Schutz am Standort)
- Wasser – 3 bis 10 Liter pro Person pro Tag (zum Trinken, Kochen und Waschen)
- Haltbare Lebensmittel – Nüsse, Konserven, Trockenfrüchte – keine Zubereitung erforderlich
- Batteriebetriebenes Radio oder Powerbank – bleiben Sie über offizielle Kanäle informiert
- Taschenlampe, Kerzen, Streichhölzer
- Notfalldecke – hält bis zu 90% Ihrer Körperwärme zurück
- Erste-Hilfe-Set
- Hygiene – Desinfektionsgel, Toilettenpapier, Feuchttücher
Spezifische Situationen: Haben Sie Haustiere, Babys oder Familienmitglieder, die Medikamente benötigen? Fügen Sie Ihrem persönlichen Notfallpaket einen Transportkorb, Babynahrung oder zusätzliche Medikamente hinzu.
💡 Tipp des Krisenzentrums: Bewahren Sie Ihr Notfallpaket an einem trockenen, gut erreichbaren Ort auf – nicht in einem Keller, der anfällig für Überschwemmungen ist. Überprüfen Sie den Inhalt jedes halbe Jahr.

Selbst zusammenstellen oder fertig kaufen?
Viele Gegenstände haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Eine Decke, Streichhölzer, einige Konserven – die Basis ist schnell beisammen. Aber ein vollständiges und gut organisiertes Notfallpaket zusammenzustellen, erfordert Zeit und Wissen darüber, was in einer Krisensituation wirklich wichtig ist.
Ein fertiges Notfallpaket bietet drei Vorteile:
- Vollständigkeit – nichts vergessen, alles auf Notfallsituationen abgestimmt
- Qualität – Materialien, die unter Druck getestet wurden
- Geschwindigkeit – sofort einsatzbereit, kein Zeitverlust beim Suchen und Kaufen einzelner Artikel
Bei AlfaSurvival finden Sie Notfallpakete, die den Empfehlungen des Krisenzentrums entsprechen – von kompakten Erste-Hilfe-Sets bis hin zu kompletten 72-Stunden-Kits für die ganze Familie.
👉Sehen Sie sich das Notfallpaket 72 Stunden Basis an – sofort lieferbar
👉 Alle Notfallpakete für Belgien ansehen
Was bewirkt die Kampagne "Gemeinsam Vorbereitet" sonst noch?
Die Kampagne läuft über vier Jahre und behandelt jedes Jahr neue Themen: nukleare Risiken, Seveso-Zonen, Evakuierungsverfahren. Der erste Teil konzentriert sich auf Informationskanäle: wissen, wo man während einer Krise zuverlässige Updates findet.
Drei Schritte, die das Krisenzentrum empfiehlt:
- Kostenlos bei BE-Alert registrieren – dem offiziellen Alarmsystem per SMS und E-Mail
- Folgen Sie den Kanälen Ihrer Gemeinde und Provinz – lokale Informationen sind am schnellsten
- Sehen Sie sich die Risiken in Ihrer Region an über crisiscentrum.be
Häufig gestellte Fragen zu Notfallpaketen in Belgien
Muss ich laut Gesetz ein Notfallpaket haben? Nein, es ist keine gesetzliche Verpflichtung – aber das Nationale Krisenzentrum empfiehlt es dringend. Die belgische Regierung folgt damit der europäischen Richtlinie, um Bürger 72 Stunden lang autark zu machen.
Wie viel Wasser benötige ich in einem Notfallpaket? Rechnen Sie mit 3 bis 10 Litern pro Person pro Tag. Das klingt viel, aber Wasser wird nicht nur zum Trinken verwendet: Auch Kochen, Waschen und Sanitäranlagen zählen dazu. Für eine vierköpfige Familie für 72 Stunden kommt man schnell auf 36 bis 120 Liter – ein Wasserfilter oder Wasserreinigungstabletten sind dann eine kluge Ergänzung.
Was ist der Unterschied zwischen einem 72-Stunden-Notfallpaket und einem Erste-Hilfe-Set? Ein Erste-Hilfe-Set ist ein Bestandteil eines vollständigen Notfallpakets – ausgerichtet auf medizinische Erste Hilfe. Ein 72-Stunden-Notfallpaket ist breiter gefächert: Wasser, Lebensmittel, Beleuchtung, Kommunikation und Erste Hilfe. Idealerweise haben Sie beides, oder Sie entscheiden sich für ein Komplettpaket, das alles kombiniert.
Ist ein fertiges Notfallpaket besser als selbst zusammenzustellen? Das hängt von Ihrer Situation ab. Selbst zusammenzustellen ist günstiger, wenn Sie bereits viele Gegenstände zu Hause haben. Ein fertiges Paket spart Zeit und garantiert Vollständigkeit – praktisch, wenn Sie schnell handeln oder sicherstellen möchten, dass Sie nichts vergessen.

Bereiten Sie sich vor, bevor es nötig ist. Sehen Sie sich das gesamte Sortiment an Notfallpaketen bei AlfaSurvival an – zusammengestellt für Menschen, die nicht warten, bis es zu spät ist.

Aktie:
Powerstation bei Stromausfall: So bleiben Sie in Notfällen vorbereitet
In einem warmen Zelt schlafen? So bleiben Sie in heißen Sommernächten kühl